Johann Strauss - An der schönen blauen Donau  

Text, Regie, Sprecher:Prof. Gerhard Tötschinger
Musik:Concilium musicum Wien / Naxos
Kammerensemble K.K.Hof- und Deutschmeister
Piano:Luca di Quarto
Choreographie:Werner Hierzer
Bühnenbild:Odilia Baldszun
Kostüme:Prof. Marie Luise Walek / Christine Hierzer-Riedler
Ton:Euroacoustics / Walter Till
Bühnentechnik:Karl Petz
Bildhauer:Gerold Kubitschek / Markus Maurer / Sepp Rems / Friedrich Wallner
MarionettenspielerInnen:Werner Hierzer / Christine Hierzer-Riedler
/ Saviz Foroughi / Isabell Francisci-Ragger / Lisa Pippan /Rudi Schwarzenberger


Wir danken dem Concilium musicum Wien unter der Leitung von Prof. Paul Angerer und Herrn Prof. Gerhard Tötschinger für die großzügige Unterstützung.

Dauer 1 Std. 50min / nach 60min Pause

1825 ist der Komponist Johann Strauss Sohn in Wien zur Welt gekommen. Hier hat er die ersten musikalischen Eindrücke empfangen, hier hat er studiert, seine Weltkarriere begonnen. Für seine Heimatstadt ist er geradezu ein Symbol geworden. Die Marionetten zeigen Szenen aus seinen Leben.

Das berühmteste Denkmal Wiens, Johann Strauss im Stadtpark, erwacht zum Leben. Marcel Prawy führt das Publikum in das Jahrhundert des Komponisten. Wir erleben den Sechsjährigen, der seinen ersten Walzer spielt – „Erster Gedanke“ – hören vom Konflikt mit seinem Vater und die Unterstützung seiner Mutter „die ihm eine Geige schenkt“.
Seine Erfolge im Ausland – die Liebe zu Ungarn die er im „Csárdás“ ausdrückt. Trotz einiger Schwierigkeiten mit seinen Brüdern, hat er, mit Josef zusammen die “Pizzicato Polka“ komponiert. Und erreicht endlich auch die hohen Würde des Hofballmusikdirektors. Wir hören über die glückliche Ehe mit seiner ersten Frau Jetty, die schreckliche 2. Ehe und zur Musik „Die Zeitlose“ tritt Adele seine 3 Frau auf.
In Ausschnitten aus der Operette „Die Fledermaus“ präsentiert sich das Stubenmädchen Adele, die von einer Theaterkarriere träumt, sie zeigt ihre Wandlungsfähigkeit in dem sie als „Unschuld vom Lande“, als „Pariserin“ und als Königin auftritt. Seine Liebe zu Uhren hat Strauss im „Uhrenduett“ von Rosalinde und Eisenstein verewigt. Als Abschluss des 1. Aktes tanzen dann noch Fledermäuse einen feurigen „Can Can“.

Der zweite Teil zeigt eine Landschaft an der Donau. Hier steht das Haus zum heiligen Florian, in dem der Großvater Gastwirt war, und „Johann Strauss Vater“ aufgewachsen ist. Diese Gegend und der Fluss, der sie durchströmt, sind durch die Werke von „Johann Strauss Sohn“, besonders durch seinen Walzer „An der schönen blauen Donau“ zu einem Begriff für die ganze Welt geworden.
Vögel schwirren herum. Schneemänner zeigen eine Balletteinlage und ein Eisläufer dreht seine Runden... Marcel Prawy führt Johann Strauss und seine Frau Jetty hierher. Er beginnt die „Sage vom Donauweibchen“ zu erzählen... Bald erscheint Dieses, warnt den Fischer und seinen Sohn vor einer Flutkatastrophe. Dank dieser Donaunixe richtet diese Flut keinen großen Schaden an, der Sohn des Fischers ist vom Donauweibchen so fasziniert, dass er ihr in die Fluten folgt. Zu den Klängen des Walzer „An der schönen blauen Donau“ wird im unterirdischen Palast des Donaufürsten Hochzeit gehalten.

Musiknummern:
„An der schönen blauen Donau“ , Opus 314, Walzer von Johann Strauss Sohn, 1867.
„Erster Gedanke“ - die allererste Komposition von Johann Strauss Sohn, 1832.
„Radetzkymarsch“ von Johann Strauss Vater, 1884.
Csárdás aus der Oper „Ritter Pasmán“ von Johann Strauss, 1892.
„Pizzicato Polka“ von Johann und Josef Strauss, 1869
Auszüge aus der Operette „Die Fledermaus“1874
Adele: Rita Streich, Eisenstein:Nicolai Gedda, Rosalinde: Elisabeth Schwarzkopf
Tik-Tak Polka“ schnell, Opus 365, „Die Fledermaus“ 1874
„Motor Quadrille“, Opus 129.
„Donauweibchen“, Opus 427, Walzer aus „Simplicius“, 1888.
„An der schönen blauen Donau“, Opus 314.