EINE KLEINE NACHTMUSIK

 „Eine kleine Nachtmusik“
Uraufführung: 13. August 1787
„Eine Nacht im Reich des Schmetterlingkönigs“

Aufnahme: Eigenproduktion mit dem Orchester Cis unter der Leitung von Prof. Jürgen Geise
Inszenierung: Leonard Salaz
Aufnahmetechnik: Prof. Ing. Reinhard Hanel

Bühnenbild: Günter Patoczka
Bildhauerarbeiten: Sepp Rems
Kostüme: Christine Hierzer-Riedler

Marionettenspieler:
Christine Hierzer-Riedler, Werner Hierzer, Isabell Francisci-Ragger,  Claudia Hisberger, Lisa Pippan, Saviz Foroughi, Theresa Prem

Dauer: 30 Minuten

Inhalt

In einer Abendstimmung schwirren Glühwürmchen und Schmetterlinge. Sophie sitzt allein und verloren unter einem Baum und wendet sich schüchtern ab, als Thomas auftritt.
Puck, der kleine Waldgnom erscheint und macht sich über die beiden Schüchternen lustig. Sophie und Thomas schlafen ein. Im Traum der beiden erscheint die Welt des Schmetterlingkönigs und seiner rosa Fee. Blumen und ein Pfau tanzen, Puck und das Einhorn erscheinen. Sophie und Thomas erwachen. Aufgeheitert durch den schönen Traum sehen sie die Welt um sich herum mit fröhlicheren Augen.


Fragt man Outsider, was sie von Mozart kennen würden, so kommt die Antwort: „Eine kleine Nachtmusik“. 

Und die Insider belächeln die Outsider, weil sie gerade dieses Werk zuerst nennen. Für viele ist: „Eine kleine Nachtmusik“ der Inbegriff von Mozarts Kunst schlechthin. Das Stück des Salzburger Meisters überhaupt. Was macht eigentlich den Reiz dieses Werkes aus, warum kennen es so viele Menschen? Das Thema ist für jedermann verständlich, klar und fest umrissen. Das melodische Thema spricht sofort an. : „Eine kleine Nachtmusik“ gehört zu den großen Würfen Mozarts. Es ist, wie viele seiner Werke, mit leichter aber glücklicher Hand konzipiert und komponiert. 
Wir kennen die „kleine Nachtmusik“ nicht einmal vollständig. Das erste Menuett und das Trio sind uns unbekannt geblieben. Keine Abschrift der Zeit gibt uns Menuett und Trio wieder. Der Erstdruck erschien erst 36 Jahre nach Mozarts Tod. Erst während des 2. Weltkrieges kam Mozarts Eigenschrift wieder zum Vorschein. Heute kennt sie fast jeder. 
Text nach Rudolph Angermüller 

Das Marionettentheater Schloss Schönbrunn hat ein Ballett zu diesem Stück einstudiert. In spielerischer und märchenhafter Art inszenierte Leonard Salaz das Ballett. Die „kleine Nachtmusik“ ist ein Traum, leicht und beschwingt, wie die musikalische Vorlage. Phantasievoll und sensibel. Ein romantischer Traum, unabhängig von Sprache und Alter.